Bugenhagen-Kirche
Stresemannallee 34
20173 Hannover

Bitte um Anmeldung für den Gottesdienst am dritten Advent, Anmeldungen starten am 01.12. um 16:00 Uhr

Zum „Singegottesdienst“ am dritten Advent (12.12.) bitten wir in diesem Jahr um Ihre vorherige Anmeldung. Aufgrund der Teilnahme der Chöre möchten in der Regel viele Familienmitglieder auch am Gottesdienst teilnehmen. Bitte melden Sie sich deshalb ab kommenden Mittwoch um 16:00 Uhr vorzugsweise über unsere Homepage oder zur Not telefonisch im Gemeindebüro an. Zur Online Anmeldung geht es hier! Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Weihnachtsgottesdienste 2021

Wie es um Weihnachten sein wird, wissen wir noch nicht. Auf jeden Fall wird man sich für Weihnachtsgottesdienste anmelden müssen. Das Verfahren wird ähnlich zum letzten Jahr sein, wo die Gottesdienste ja dann leider nicht stattgefunden haben. Hoffentlich klappt es dieses Jahr! Da sich die Randbedingungen rasch ändern können, werden wir noch einen Moment warten, bis wir die Anmeldungen starten. Wir werden über die Homepage, den Newsletter und im Schaukasten rechtzeitig darauf hinweisen. Schauen Sie bis dahin schon einmal nach, ob Sie sich mit Ihrer Email-Adresse und Ihrem Passwort auf unserer Homepage einloggen können. Wenn nicht, gibt es dort auch die Möglichkeit, das Passwort zurückzusetzen. Wenn Sie auf Probleme stoßen, schreiben Sie gerne eine Nachricht an konto@kirche-bugenhagen.de!

Bugenhagen – Digitaler Advent

Herzlich willkommen zum digitalen Adventskalender bei Bugenhagen! An jedem Tag im Dezember bis Weihnachten gibt es hier etwas aus Ihrer Gemeinde zu entdecken…

Schon 2020 ging hier im Dezember jeden Tag ein Türchen auf – auch in diesem Jahr wieder und zusätzlich zum lebendigen Adventskalender!

Herzlichen Dank an alle, die mitgewirkt haben: Die Gruppen aus Kindergarten/Hort, Kindergottesdienst und Jugendmitarbeiterkreis, Bugenhagen kreativ und auch einzelne Gemeindemitglieder waren kreativ und haben vielfältige adventliche Ideen zusammengestellt.

Wir laden Sie ein, jeden Tag ein neues „Türchen“ zu öffnen.

Lebendiger Adventskalender 2021

An die Adventszeit vom vergangenen Jahr erinnern sich viele von uns nur ungern. So viele Einschränkungen und Verbote gab es, so ungewiss war der Verlauf der Pandemie… In diesem Jahr sehen wir zuversichtlicher der so besonderen Zeit entgegen und planen, auch den „lebendigen Adventskalender“ wieder zu veranstalten. Sich um 17.00 Uhr mit Abstand draußen zu treffen und Weihnachtslieder zu singen: das wird wieder möglich sein. Wir verzichten lieber noch auf die „Verköstigung“ der Gäste. Wer mag, kann sich natürlich gern eine Thermosflasche mit einem warmen Getränk mitbringen. Wir singen gemeinsam ein paar Weihnachtslieder, lauschen vielleicht auch einer Weihnachtsgeschichte und kommen für ein Viertelstündchen ganz bestimmt auf weihnachtliche Gedanken. Und womöglich gibt es zum Abschluss ja auch ein paar Weihnachtskekse „to go“, so wie wir es beim Einschulungsgottesdienst gemacht haben.

Die Liste der zu besuchenden Adventsfenster finden Sie im Schaukasten.

Brigitte Schacht-Kuklinski

Rückblick Gemeindefahrt

Die 14. Gemeindefahrt, ursprünglich für Mai 2020 geplant, startete dann schließlich am 7.10.2021 vor der Bugenhagenkirche. Über die B188 ging es zunächst nach Stendal, dem…

Kreativ in Bugenhagen

Freunde sind wie Sterne, man kann sie nicht immer sehen, aber sie sind immer da Ich freue mich sehr, nach der langen Zeit, mich wieder…

Lichterfrühstück in der Kita

Lichterfrühstück

Ein großes Laternenfest kann es auch in diesem Jahr noch nicht wieder geben. Ganz ohne besondere Aktion wollten wir das Jahr aber auch nicht zu Ende gehen lassen. Darum haben wir am 25.10.2021 ein Lichterfrühstück mit allen Kita- und Hortkindern veranstaltet. Im Vorfeld haben wir natürlich Laternen gebastelt, Laternenlieder gesungen und Geschichten vom heiligen Martin gehört. Am frühen Montagmorgen haben wir dann die jeweiligen Gruppenräume geschmückt, lange Frühstückstafeln gedeckt und schließlich nur mit Laternen und Tischlichtern beleuchtet. Das sah schon sehr gemütlich und einladend aus. Für alle Kinder gab es zum Frühstück warmen Kakao, Rohkost zum Knabbern, Laugenbrezeln und Martinshörnchen. Kennen Sie übrigens die Legende von den Martinshörnchen? Im Internet können Sie mehr dazu lesen.

Im Anschluss an das Lichterfrühstück haben wir uns noch das Bilderbuchkino von der schönsten Martinslaterne angeschaut. Natürlich gruppenweise. Doch wenn alle Kinder am selben Tag dasselbe machen, dann ist es doch fast schon ein großes, gemeinsames Fest, oder? Im nächsten Herbst treffen wir uns hoffentlich zum gewohnten Laternenfest wieder☺

Für das Kita-Team

Brigitte Schacht-Kuklinski

Offene Kirche 2021

Ab 6. April 2021 öffneten wir unsere Kirche nachmittags von 15.00 – 17.00 Uhr für Besucher. Wie im vergangenen Jahr machten es zahlreiche sehr engagierte Mitarbeiter möglich, dass an allen sieben Wochentagen die Kirche zuverlässig geöffnet war. Es hat sich gelohnt: bis Mitte Oktober konnten wir über 1.150 Gäste begrüßen. Viele Besucher kamen zu einem stillen Gebet, andere um sich die Kirche einmal von innen anzusehen: „Ich bin hier schon so oft vorbei gegangen, jetzt kann ich auch einmal hineinsehen“. Einige Mitmenschen machten die Erfahrung, dass an jedem Nachmittag ein sehr netter Ansprechpartner in der Kirche war, mit dem sie ein Gespräch führen konnten. Das hat Vielen gut getan und macht Gemeinde/ Gemeinschaft aus. In den Wintermonaten machen wir eine Pause bis zum 19. April 2022 (Dienstag nach Ostern) und freuen uns dann wieder auf Sie. Bis dahin bleiben Sie gesund und behütet.


Ihre Barbara Grube

Sakrale Kunst in Bugenhagen Teil 10 – Adventskranz

Adventskranz in der Bugenhagen-Kirche

Die Verwendung eines Adventskranzes in den Kirchen ist noch relativ jung. Johann Heinrich Wichern, der 1833 in Hamburg mit dem „Rauhen Haus“ sein Sozialarbeitsprojekt für heimatlose Kinder (zunächst Jungen, dann auch Mädchen) begonnen hatte, befestigte 1839 erstmals auf einem Holzrad 4 große weiße und 19 kleine rote Kerzen (in diesem Jahr umfasste die Adventszeit 23 Tage). Die roten Kerzen stehen dabei für die Wochentage, die weißen Kerzen für die Sonntage. Erst um 1860 wurde das Rad dann auch noch mit Tannengrün umwickelt. Da ein Adventskranz mit allen Kerzen für den normalen Gebrauch viel zu groß ist, hat man sich im Zuge seiner Verbreitung auf die vier Kerzen der Adventssonntage beschränkt, wobei diese dann auch rot sein können. Im Rauhen Haus jedoch besteht der Adventskranz auch heute noch aus den roten Tages- und weißen Sonntagskerzen.

War die Idee Wicherns zunächst noch ganz profan, nämlich den Kindern in den Tagen bis Weihnachten eine Art „Adventkalender“ zu bieten, wurde den unterschiedlichen Elementen des Kranzes bald auch theologische Bedeutung zugeschrieben.

Der Kranz, ein Kreis ohne Anfang und Ende, steht für Ewigkeit und Unendlichkeit – für die Auferstehung. Dies wird noch unterstrichen durch die immergrünen Tannenzweige, Zeichen der Hoffnung auf neues – ewiges- Leben.

Das Licht der Kerzen, das von Tag zu Tag bzw. von Sonntag zu Sonntag zunimmt, steht für die Erwartung der Ankunft Christi, des Lichtes der Welt (Joh.8,12) das zum Leben führt.

Ursprünglich nur in evangelischen Kirchen vertreten, soll 1925 ein Adventskranz erstmals auch in Köln in einer katholischen Kirche gehangen haben und hat inzwischen auch hier seine Verbreitung gefunden.

Michael Geis

Sakrale Kunst in Bugenhagen Teil 11 – die Paramente / Antependien

Die “alten” Paramente

Nachdem man in der neuen Bugenhagenkirche zunächst noch die Antependien aus der alten Kirche verwendet hatte, schaffte man 1968/69 neue an, die in der Henriettenstiftung hergestellt wurden und vorm Mittelteil des Altars hingen.

Während der Installation des Kunstprojektes von Wolfgang Nestler im Rahmen der Expo 2000 fanden keine Antependien Verwendung, was den Anstoß zu Gedanken über die zukünftige textile Gestaltung des Altarbereiches gab.

Diese wurde dann 2001 zusammen mit Frau Dorothee Fiedler und der Ratzeburger Paramentenwerkstatt entwickelt. Seitens der Gemeinde waren insbesondere Pfarrer Bochow und Frau Conring eingebunden. Die drei Teile bilden von der Kanzel bis zum Lesepult einen Halbkreis, der das Halbrund des Kirchenraumes aufnimmt und sich so gut in das architektonische Konzept einfügt. Zusammen entsteht so ein Kreis, der als unendliche Linie für das Ewige steht. Mit dem Kreuz an der Altarwand verbinden sich hier die Gegensätze von weltlicher Begrenztheit und Ewigkeit.

Von der Idee bis zur Umsetzung war es dann aber noch ein langer Weg, da es die Finanzierung zu klären galt. Nach dem Wegfall der internen Subvention der Paramentenwerkstatt durch den Eigentümer, die Alsterdorfer Anstalten in Hamburg, hatte sich der in den Vorgesprächen benannte Betrag auf rd. 22.000€ fast verdoppelt. Dies war eine große Herausforderung. Landeskirche und Klosterkammer erklärten sich schließlich bei gegebener Gesamtfinanzierung zu Zuschüssen von insg. 6.000€ bereit. Von der restlichen Summe wurden 14.000€ über Spenden erbracht, aus Haushaltsmitteln der Gemeinde verblieben dann € 2.000.

Als erster Satz wurde im September 2004 der grüne geliefert, der violette war rechtzeitig zum 1. Advent da. Zu Ostern 2005 waren auch die weißen Paramente fertig gestellt und Pfingsten konnte bereits mit dem Satz in Rot begangen werden.

Auch für die alten Paramente fand sich eine neue Verwendung : sie wurden an die deutsche Evangelisch-Lutherische Gemeinde der Himmelfahrts-Kirche im ukrainischen Losowaja (bei Charkow) übergeben und fanden dort im neuen Gottesdienstraum eine würdige Weiterverwendung.


Michael Geis