Große Kunst in kleinen Händen

Von Februar bis April 2012 prägte die „bildende Kunst“ den Alltag in unserer Kita. Unser Kunstprojekt begannen wir mit einer Befragung der Kinder: Was bedeutet das
Wort Kunst? Die Antworten rangierten von „Weiß ich nicht.“ über „Das ist schwer, da
darf man nicht über die Linien malen.“ Bis zu „Kunst darf man nicht anfassen!“
Die gleichzeitig gestartete Befragung der Erwachsenen brachte unter anderem folgende Antworten: Kunst ist... - ...Ansichtssache..., ...Pablo Picasso..., ...schwer zu verstehen..., ...in Museen zu finden..., ...glücklich zu sein...
Wir wollten beweisen, dass in jedem Menschen ein Künstler steckt und legten los: die verschiedensten Maltechniken wurden ausprobiert, Künstler und ihre Werke wurden besprochen und kopiert, die Lernfüchse und die Horties besuchten Kunstausstellungen im Sprengelmuseum...Nach und nach bekamen auch sonst eher nicht so malfreudige Kinder Lust, sich auszuprobieren. Die Ergebnisse waren umwerfend schön! Ab und zu fragten Kinder, „wie viel würde ich für dieses Bild bekommen, wenn ich es verkaufen würde?“ Dass man mit solchen Spaß-behafteten
Aktivitäten Geld verdienen könnte, faszinierte schon Vierjährige. Aber auch andere Künste als die „Mal“-Kunst kamen zum Zuge. Die Erzählkunst wurde ausprobiert, Turn-Kunst, Koch-Kunst und auch Foto-Kunst gehörten zu unseren Aktivitäten.
Die abschließende Kunst-Ausstellung zeigte deutlich: Die Wahl der Methoden bestimmt darüber , ob in jedem Kind der Künstler geweckt werden kann.
Schön ist, was dem „Kunst-schaffenden“ selber gefällt!