Sommerfreizeit 2005

El viva Espana

Auch in diesem Sommer hieß es für 50 Jugendliche wieder: Ab in den Süden, der Sonne hinterher! Und so war es auch. Nach unendlichen 23 Stunden Busfahrt kamen wir etwas müde, aber doch gespannt in Calella, besser gesagt, auf unserem terrassenförmig angelegten Campingplatz Rocca Grossa bei sonnigen 34 Grad an. Der 1. Eindruck: „Mann, sind das steile Berge, da komme ich ja nie hoch!“ Der 2. Eindruck: „Guck mal, da gibt es ja `nen Trecker mit Anhänger, der fährt dich ganz nach oben! Das ist ja cool.“ Und so war es dann auch. Pedro, der Treckerfahrer, shuttelte uns von unserer Terrasse hoch zum Pool oder runter zum Meer.
Das Wasser war einfach herrlich, wir genossen die Idylle einer eigenen kleinen Bucht, die nicht so überlaufen war, und einer Strandbar, die kühle Getränke und leckeres Eis parat hatte. Leider hatte diese Idylle auch einen kleinen Haken: Diese Bucht wurde hin und wieder von einem Schwarm Feuerquallen heimgesucht, die die eine oder andere böse Verbrennung verursachten, aber da gab es dann ja noch den Pool.
Wer keine Lust auf das kühle Nass hatte, konnte es gut bei den diversen Kreativangeboten, wie Bodypainting, Haarefärben, Perlentieren oder Bilderrahmen gestalten auf unserem schattigen Platz aushalten, da dort immer ein leichter Wind wehte.
Die Tagesfahrten nach Girona und Barcelona durften natürlich genausowenig fehlen wie eine heiße Fahrt auf dem Bananenboot.
Das örtliche Krankenhaus lernten wir auf Grund von diversen Feuerquallenbissen, gebrochenen Zehen und Füßen auch gut kennen, fanden aber, dass dies kein Ort ist, an dem wir länger oder öfter verweilen möchten.
Der Pool wurde von uns nicht nur tags-über gut besucht, sondern auch bei den Poolparties durften wir nicht fehlen. Jenny gewann sogar den Tanzwett-bewerb und sahnte eine selbstaufge-nommene Rocca-Grossa-DJMIX CD ab.
Eine Spaß-Ohne-Grenzen-Olympiade, ein Fernsehabend und das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter während der Paarungszeit u.v.m. sorgten abends dafür, dass auch während der Dämmerung die Zeit wie im Fluge verging.
Ein besonderes Highlight bildeten auch in diesem Jahr wieder unsere Time-outs, unsere Andachten, die wir auch hier wieder am Strand direkt am Meer feiern konnten.
Wir hatten noch nie eine Freizeit, wo die Zeit so rasend schnell verging wie in diesem Jahr. Jetzt müssen wir leider wieder ein ganzes Jahr warten, bis es endlich wieder heißt: Hey! Ab in den Süden, der Sonne hinterher!