Kinderfereinwoche 2006

Der wilde Wilde Westen fängt gleich hinter dem Maschsee an.

"Halleluja", klang es fröhlich, wenn das Programm der Kinderferienwoche startete und der Reverent den Bibelspruch für diesen Morgen verkündete. Für eine Woche schlüpften 50 Kinder und das 9-köpfige Team der Kinderferienwoche in die Rolle von Hilfssheriffs und Sheriff Joe, Reverent, Trapper, Barbesitzerin Granny und Saloonschönheit, Cowboy, Doc, Totengräber und Bankbesitzerin. Der Saal der Bugenhagenkirchengemeinde in der Südstadt verwandelte sich in der Ort "SARG-RAMENTO" und füllte sich langsam mit dem Geist des Wilden Westens. Jeden Tag wurde eine neue spannende Geschichte über diese Stadt und deren "Ureinwohner" erzählt und eine Strophe mehr über "Sheriff Joe" gesungen. Granny übte mit allen den Square-dance und brachte das Goldsuchen bei. Täglich gab es ein neues Stück Ausrüstung, dass zum Wilden Westen dazugehört: Hut, Weste, Halstuch..., dass jeder und jede immer noch selbst verzierte. Alle lernten Hufeisenzielwurf, übten Kühe melken und fingen Wildpferde. Am aufregendsten war wohl der Donnerstag, denn da ging es auf die Jagd nach dem Banditen "Netti Dalton", der in der Nacht das ganze Gold der Stadt gestohlen hatte. Natürlich wurde er gefunden und musste ganz genau Rede und Antwort stehen, warum er alle bestohlen hatte. Als er versprochen hatte so etwas nie wieder zu machen, schenkten die Kinder ihm ein bißchen Gold, damit er ein neues und besseres Leben anfangen konnte und ließen ihn laufen.

Am Ende der Kinderferienwoche wurde ein großes Fest mit Eltern, Großeltern und Geschwistern gefeiert, denn es gab einen guten Grund: Alle wollten zeigen, was sie nun als voll ausgebildete Sheriffs gelernt hatten. Es war eine tolle Woche mit ganz viel Spaß und jede Menge wilder Westen.
Als endgültigen Abschluss drehte sich der Familiengottesdienst am Sonntag in der Bugenhagenkirche noch einmal um die Bibelsprüche der vergangen Woche, denn die waren nicht einfach nur so ausgesucht, sondern waren wichtige Regeln für das Zusammenleben in der Gemeinschaft - die nicht nur für SARG-RAMENTO und vor langer Zeit wichtig waren, sondern natürlich auch heute noch genauso zählen.

An dieser Stelle vielen Dank an das "wilde" ehrenamtliche Spitzenteam: Beli, Chrissi, Damaris, Fabian, Jana, Leonie und Senta.

Swenja Wittkopf und Cornelya Zemke