Woche der Diakonie 2006 - Wenn Krankheit Mauern baut

Krankheit baut Mauern. Alles wird anders: Der körperliche und häufig auch der seelische Zustand verschlechtert sich, Beziehungen verändern sich, Lebensziele zerplatzen. In einer Gesellschaft, in der Aktivität, Leistung und Gesundheit großgeschrieben werden, stehen kranke Menschen am Rande.
Krankheiten haben viele Gesichter: Da gibt es die Grippe, den Beinbruch, die Masern. Andere Krankheiten sind schwerer zu behandeln: die Suchterkrankung, die Demenz, Essstörungen. Auch seelische Krankheiten belasten viele: Beispielsweise durch Mobbing werden mehr Menschen krank, als man denkt. Die meisten Erkrankungen bleiben der Umwelt unsichtbar - wie bei dem Motiv der jungen Frau zur Woche der Diakonie 2006. Was mag sie wohl haben?

Die christliche Botschaft ist durchdrungen von einem Thema: Jesus macht heil. Umfassend. Die Kirche, die sich in seiner Nachfolge sieht, handelt diakonisch. Krankheit wird behandelt: in Krankenhäusern, in diakonischen Einrichtungen, in der Seelsorge, in der Gemeinde, in (Selbsthilfe-)Gruppen, in Beratungsstellen. Segensreiche Arbeit wird getan in den 29 diakonischen Krankenhäusern in Niedersachsen, in den 126 Diakoniestationen, in den 30 Anlaufstellen für Suchtkranke oder den 65 Stellen zur allgemeinen sozialen Beratung in der Landeskirche Hannovers. Die Diakonie ist lebendiger Glaube daran, dass die Liebe zu Gott und zu dem Nächsten zusammen gehören.
Dass Krankheit keine Mauern baut, dafür setzen sich die Mitarbeitenden der Diakonie ein - Haupt- und Ehrenamtliche. Menschenmögliches wird getan, um Mauern abzutragen, die durch Erkrankungen entstanden sind. Krankheit ist das Thema der Woche der Diakonie 2006. „Wenn Krankheit Mauern baut. Diakonie“ lautet das Leitwort in diesem Jahr, zu dem in Niedersachsen zahlreiche Veranstaltungen und Gottesdienste stattfinden. Damit wir genauer hinsehen - und anpacken.

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Diakonie-Helpline: 01805 / 98 77 66 (12 ct / Min)
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