„Land zum Leben – Grund zur Hoffnung“

54. Aktion von „Brot für die Welt“

Mit dem bekannten Aktionsmotto „Land zum Leben – Grund zur Hoffnung“ möchte die 54. Aktion von „Brot für die Welt“ daran erinnern, dass Gott den Menschen Land zum Leben schenkte und damit einen festen Grund für ein hoffnungsfrohes Dasein. Doch 925 Millionen Menschen auf der Welt hungern. 80 Prozent von ihnen leben auf dem Land, also dort, wo Nah-rungsmittel produziert werden. Ihr Hunger wäre vermeidbar!

1. Land muss gerecht verteilt werden.

Denn viele Kleinbauern oder Landlose haben zu wenig oder gar kein fruchtbares Land. Wenn ihnen dieses Land durch in- und ausländische Investoren genommen wird und Land ungerecht verteilt ist, verlieren sie ihre Existenzgrundlage. Deshalb müssen Agrar- und Landreformen für mehr Gerechtigkeit sorgen.

2. Land muss die Menschen ernähren.

Denn auf immer größeren Flächen werden Futtermittel und Agrartreibstoffe für die reichen Industrienationen angebaut. Dadurch steht immer weniger Land für den Anbau von Nahrungsmitteln für die einheimische Bevölkerung zur Verfügung.

3. Land muss nachhaltig genutzt werden.

Denn nur ökologisch- und sozialverträgliche Anbaumethoden helfen, die Lebensgrundlage zukünftiger Generationen zu bewahren. Dafür ist der Zugang zu Wasser und Land für Kleinbauern notwendig.

4. Land ist eine Gabe Gottes.

Der biblischen Überlieferung zufolge hat Gott den bäuerlichen Familien Land gegeben, damit sie auf dem Land leben und arbeiten können. Wo Bäuerinnen und Bauern ihr Land an Mächtigere verlieren, wird dies von den Propheten scharf kritisiert: Es darf um Gottes Willen nicht sein, dass Kleinbauern aufgrund von Profitinteressen anderer ihr Land und damit ihre Lebens-grundlage verlieren.

Machen Sie mit bei der 54. Aktion von „Brot für die Welt“