. Aktion „Brot für die Welt“

Gottes Spielregeln für eine gerechte Welt

... unter diesem Motto steht die
49. Aktion „Brot für die Welt“, die am 2. Dezember, dem 1. Advent, in Marburg eröffnet wird.

In diesem Jahr stehen die Kleinbauern im Mittelpunkt der Aktion. Ihre Produkte finden sich nicht in den hiesigen Supermärkten, sondern werden für die eigenen Familien und die Menschen in der näheren Umgebung produziert.Für Kleinbauern zählt der Quadratmeter: Jede Handbreit Boden wird genutzt, um Gemüse, Kräuter und Heilpflanzen anzubauen. Die Kleinbauern leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Ernährung der secheinhalb Millionen Menschen auf dieser Welt.

Trotzdem reicht es für viele nicht zum Leben. Schlechte Böden, zu wenig oder zu viel Wasser, die Konkurrenz durch billige, hoch subventionierte Landwirtschaftliche Produkte aus dem Norden: All das macht den Kleinbauern das Leben schwer. Deshalb setzt sich „Brot für die Welt“ für die bäuerliche Landwirtschaft und für einen gerechten Welthandel ein. „Nur wer die Entwicklung der ländlichen Räume fördert und die Kleinbauern unterstützt, leistet einen echten Beitrag zur Ernährungssicherheit der Menschheit“, betont die Direktorin von „Brot für die Welt“, Cornelia Füllkrug-Weitzel.